Pflegen

Klares Wasser im Teich ist keine Hexerei

Tipps für die Teichpflege im Jahresverlauf

Klares Wasser im Gartenteich erreichen Sie über konsequente Pflege und konsequenten Teichbau. Mit der richtigen Pflege haben Sie das ganze Jahr über Freude an Ihrem Teich und geben Algen keine Chance.

Richtige Teichpflege – Das sollten Sie wissen!

Welche Faktoren bestimmen die Wasserqualität?
Trübes Teichwasser  – Algen sind Schuld!
Die Teichreinigung erfolgt mechanisch und biologisch.
So pflegen Sie Ihren Teich im Jahresverlauf.
So machen Sie Ihre Teichtechnik winterfest.
Effektive Teichpflege mit clavis® Teichpflege Produkten.
Der Einfluss von Füllwasser und Regenwasser auf die Wasserqualität.

Welche Faktoren bestimmen die Wasserqualität im Teich?

Auf die Wasserqualität haben viele Parameter Einfluss: die Teichabdichtung, das verwendete Füllwasser, die Randsysteme, das Teichsubstrat, Art und Umfang der Verrohrung, Art und Einbau der Filter- und Pumpsysteme sowie die Uferrandbepflanzung. Sie beeinflussen außerdem die Art und den Umfang der anfallenden Reinigungs- und Pflegearbeiten. 

Die Wasserqualität ist abhängig von:

  • Alter des Teiches
  • Größe des Teiches
  • Abdichtungsart des Teiches
  • Art des Füllwassers
  • Zustand der Teichtechnik
  • Leistungsparameter der Pumpe
  • Art des Filtersystems
  • Zustand der Kabel, Schläuche, Rohre
  • Art und Zustand der Uferrandbepflanzung

Trübes Teichwasser: Algen sind Schuld

Haben Sie Algen im Teich? Dann herrscht Nährstoffüberangebot durch Rückstände und gestörte Wasserkreisläufe. 

Mit einer professionellen Wasseranalyse, die in einem qualifizierten Labor durchgeführt wird, stehen die Werte unverrückbar fest. Anhand dieser Werte können Fachunternehmen die Ursache feststellen und einen detaillierten Pflegeplan erstellen, mit dem der Wassergarten Schritt für Schritt zu einer gesunden Wasserbasis zurückfindet. 

Algenbekämpfung im Teich funktioniert nach Plan

  1. Senkung des Gesamtnährstoffgehaltes im Teichwasser
  2. Behandlung und mechanische Entfernung des Fadenalgenbestandes
  3. Entfernung des sehr nährstoffreiche Teichschlammes vom Boden (Teichschlammsauger)
  4. Aufbereitung des Teichwassers
  5. Stabilisierung des Wasserkreislaufes
  6. Bekämpfung des Schwebealgen und Fadenalgen 
  7. Überschüssiges Phosphat binden
  8. Bei Teichen mit Fischbesatz Fütterungsverhalten überprüfen und ggf. ändern sowie unbedingt auf die Futterqualität achten

Sie brauchen Hilfe bei der Teichpflege oder bei der Erstellung eines Teichpflegeplanes?
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Die Teichreinigung erfolgt mechanisch und biologisch

Grundsätzlich ist ein funktionierendes Filtersystem der erste Schritt bei der sogenannten mechanischen Reinigung. Mechanische Wasserpflege findet zusätzlich mithilfe technischer Geräte statt, zum Beispiel mit professionellen Teichschlammsaugern.

Das sind unverzichtbare Helfer bei der mechanischen Reinigung: 

  • Filteranlage inklusive Skimmer
  • Teichschlammsauger mit umfangreichem Zubehör
  • Reinigungsroboter bei Anlagen mit geraden Wänden
  • Kescher

Biologische Reinigung erfolgt in den Regenerationszonen und Pflanzzonen des Teiches. Unterstützt werden die natürlichen Reinigungsprozesse mit umweltverträglichen Wasseraufbereitungsprodukten. Die Präparate, die erst nach einer genauen Wasseranalyse zum Einsatz kommen sollten, arbeiten über spezielle Inhaltsstoffe, die direkt ins Wasser eingebracht werden und nach einer bestimmten Einwirkzeit ihre Ergebnisse erzielen. Die Aufbereitungsprodukte helfen, die biologische Balance des Wassers zu erhalten. Favorisiert werden Wasserpflegepräparate mit dem Wirtstoff Monolinuron. Dieser ist sehr verträglich für die Umwelt und den Anwender. Die Produkte sind für den Einsatz in Schwimmteichen geeignet. 

Das sind unverzichtbare Helfer bei der biologischen Reinigung:

  • Stabilisator
  • Grundpflegemittel
  • Präparate zum Beseitigen von Fadenalgen 

So pflegen Sie Ihren Teich im Jahresverlauf

Die wichtigsten Pflegemaßnahmen am Teich fordern den Teichbesitzer regelmäßig und immer wieder. Zu den typischen Arbeiten gehört zum Beispiel das Entfernen von orga- nischen Stoffen wie Blüten und Blättern und Sedimenten von der Teichoberfläche sowie vom Teichgrund. Die Reinigung der hydraulischen Komponenten, wie Filter und Pumpe, sind ebenso wichtig. Filtermatten und Filterkörbe müssen geleert und gereinigt, Pumpen entkalkt werden. Prüfen sie regelmäßig Kabel, Schläuche, Rohre, Pumpenfunktion und Pumpenleistung sowie die Filterfunktion. 

Wichtige Teichpflegearbeiten zum Saisonstart

  1. Pflanzenrückschnitt
  2. Entfernung von Pflanzenresten und Sedimenten
  3. Kontrolle der Kapillarsperre und des Unterbaus
  4. Pumpentest
  5. Je nach Teicharte und Technikeinsatz: Kontrolle der Filteranlage und Skimmer
  6. Stabilitätstest bei Bauten wie Stegen und Leitern
  7. Analyse der Wasserwerte

Sobald die Wassertemperaturen im Teich mehr als 8 Grad Celsius betragen, also je nach regionaler Witterung zwischen Ende Februar und Mitte April, beginnen die Arbeiten am Teich. 

Prüfen Sie bei einem Kontrollgang am Teich entlang folgende Fragen: 
Ist die Sichttiefe im Vergleich zum Vorjahr beeinträchtigt? 
Hat sich der Wasserstand über die Wintermonate verändert? 
Arbeiten alle Zu- und Abläufe? 
Sind alle technischen Komponenten der Teichanlage funktionstüchtig? 
Herrscht ein ungewöhnlich hohes Algenwachstum? 
Welche Werte hat die Füllwasser- und Teichwasseranalyse ermittelt? 
Nach Ihren Antworten richten sich zum großen Teil die anschließenden Pflegearbeiten!

Besonderes Augenmerk gilt der Pflanzzone bzw. der Regenerationszone, die die im Wasser gebundenen Nährstoffe in organisches Wachstum umwandelt. Wenn Sie die Teichpflanzen der Regenerationszone nicht schon im Herbst zurückgeschnitten haben, holen Sie diese Arbeit unbedingt noch vor dem Start in die neue Saison nach. Verschaffen Sie sich eine Übersicht, ob der Pflanzenstand der ursprünglich gewünschten Pflanzmenge entspricht. Der Pflanzenrückschnitt erfolgt je nach Art teilweise oder vollständig – unter Beachtung der Pflegehinweise für die jeweilige Pflanze durch den Garten- und Landschaftsbauer. Wichtig bei der Pflege ist, zu verhindern, dass wuchskräftige Arten den lichtbedürftigen Arten den Raum nehmen. 

Die Pflanzen, die vor dem Winter nicht geschnitten wurden, weil sie in der Frostzeit für den Gastaustausch unter der Eisdecke stehen geblieben sind, sollten jetzt bis runter zum Kiesbett gestutzt werden. Wichtig ist, alle geschnittenen Pflanzenreste aus dem Wasser und vom Uferbereich zu entfernen. Alle pflanzlichen Reste bilden sonst den Nährboden für späteres Algenwachstum. Sedimente, abgestorbene Pflanzenreste und oberflächlicher Biofilm werden vor dem Start in die Teichsaison von der Substratoberfläche entfernt. Sie wären ein Nährstoffspeicher für das Algenwachstum in den kommenden Monaten. 

Nur ein solider Unterbau des Teiches garantiert langes Teichvergnügen. Darum kontrollieren Sie nach jedem Winter das Teichrandsystem auf Dichtigkeit und Standfestigkeit. Stark beanspruchten Stellen am Teichrand gilt besonderes Augenmerk. Ebenso ist die Kapillarsperre einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Die Kapillarsperre dient als Schutz, damit die Randpflanzen das Teichwasser mit ihren Wurzeln nicht erreichen können. Gutachter weisen vermehrt auf mangelhaft ausgeführte Teichränder hin. 

Lassen Sie bei Wassertemperaturen unter 5 Grad Celsius die Teichpumpen ausgeschaltet. Die Umwälzung der unterschiedlich warmen Wasserschichten an die kalte Oberfläche lässt den Teich zu stark auskühlen. Mit Beginn der Teichsaison sollte jeder Teichbesitzer seine Pum- pe einem kritischen Check unterziehen. Wird die Pumpe den Anforderungen der kommenden Saison gerecht? Dazu wird die Pumpe trocken und nicht verbaut im Teichsystem getestet. Wichtig ist die Prüfung, ob die Leistungsparameter Förderhöhe, Förderleistung oder Leistungsaufnahme in Watt noch den Gegebenheiten am Schwimmteich entsprechen. 

Nach der Pumpenprüfung werden alle Leitungen am Teich (betrifft Schwimmteiche und Naturpools) einmal angesaugt. Das hierbei gepumpte Wasser muss im Anschluss in jedem Fall aus dem Schwimmteich heraus gefördert werden. Das Restwasser in den Leitungen enthält teilweise schädliche anaerobe Bakterienkulturen und hat einen hohen Nährstoffgehalt. Dieser Restwasser-Cocktail, rückgeführt in das Teichwasser, würde einen enormen Anschub für eine Algenblüte im Frühjahr geben. Das Restwasser landet darum in der Kanalisation oder versickert außerhalb des Schwimmteiches im Erdreich. 

Bei einem Schwimmteich oder Naturpool geht die Technikkontrolle mit der Kontrolle aller hydraulischen Komponenten weiter. Schadhafte Bauteile werden ersetzt. Ein abschließender Rundgang garantiert, dass alle Zu- und Abläufe am Teich funktionsfähig sind. Ein prüfender Blick gilt außerdem allen Elementen rund um den Teich, die baulich eingefügt wurden. Stege, Leitern oder Halterungsgriffe als Einstiegshilfen sind der Witterung ausgesetzt und verändern sich im Lauf der Jahre. Für die eigene Sicherheit sollten diese Teile regelmäßig auf Verwitterung und Korrosion überprüft werden. 

In jedem Fall sollten Sie eine Kontrolle der Wasserwerte vornehmen. Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des pH-Wertes. Dieser liegt im Idealfall zwischen 7,5 und max. 8,5. Weitere Parameter, wie die Höhe des Phosphatwertes oder der Sauerstoffgehalt des Wassers, können über ein Fachlabor bestimmt werden. Anhand der Wasserwerte empfiehlt sich die Erstellung Teichpflegeplanes.Händler & Partnersuche >>>>

Wichtige Teichpflegearbeiten zum Saisonende und vor dem Winter
1. Sedimente entfernen, 
2. Rückspülen der Leitungen, 
3. Pflanzenschnitt,
4. Wasseranalyse und
5. Teichtechnik einwintern.

Eine Vorbereitung auf die Winterruhe im Gartenteich ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig. Pflegearbeiten sind gleichzeitig Basisarbeit zum Erhalt der Teichbiologie. Was sich einfach anhört, ist ein zusammenhängender Vorgang im Ökosystem Teich. Sedimente, abgestorbene Pflanzenreste und oberflächlicher Biofilm werden vor dem Wintereinbruch von der Folienoberfläche und der Filter-Substratoberfläche entfernt. Sie wären ein Nährstoffspeicher für das Algenwachstum im Frühjahr. Dazu eignet sich die Verwendung eines kraftvollen Teichschlammsaugers mit speziellen Düsen- und Bürstenvorsätzen. Viele Schlammsauger sind professionell und mit umfangreichem Zubehör ausgestattet, so dass alle Bereiche des Teiches gereinigt werden können. Dabei sind die Geräte so leicht, dass sie ohne viel Kraftaufwand vom Teichbesitzer verwendet werden können. 

Nur Ansammlungen von Sedimenten werden mit dem Schlammsauger entfernt, sowohl von der Folie als auch vom Substrat im Filterbereich von Schwimmteichen und Naturpools. Das Entfernen der Sedimente erfolgt dabei maßvoll. Mit jeder Minute Saugbetrieb gehen etliche Liter Wasser verloren, die nachgefüllt werden müssen. Unser Tipp: Reinigen Sie lieber öfter ein bisschen als selten gründlich. Der Biofilm, der sich während der Saison bei der Umsetzung der Nährstoffverbindungen in der Filterzone gebildet hat, beginnt abzusterben, wenn die Pumpen am Teich abgestellt werden, die Sauerstoffversorgung über das durchströmende Wasser fehlt oder die Temperaturen unter 5 °C sinken. Das Wasser kommt zur Ruhe. Für den Teich oder den Naturpool ist das unproblematisch. Eine Rückspülung von Filter und allen Leitungen ist jedoch vor der Einwinterung im Spätherbst ein Muss. Überlaufkanten und Skimmer sollten gereinigt werden, bei Teichen mit fest in die Wand eingebauten Skimmern sollte der Wasserstand unter die untere Einbaukante abgesenkt werden. 

Unser Tipp für Schwimmteiche und Naturpools : Um Schmutzpartikel aus dem Substratfilter ohne großen Aufwand entnehmen zu können, sollte das System über Rückspülleitungen ver- fügen. Durch einen Schlauch können so abgestorbener Biofilm und Verunreinigungen mittels eines Teichschlammsaugers ganz einfach aus dem Filter gesaugt und entsprechend aus dem Wasserkreislauf entfernt werden.

Am Ende der Vegetationsperiode werden alle Pflanzen über und unter Wasser entsprechend zurückgeschnitten. Lose Pflanzenreste entfernen Sie mit der Hand. Laubeinträge werden durch Laubschutz- und Fangnetze vermindert bzw. vor Einsetzen des Frostes aus allen Zonen Teiches oder des Naturpools mit einem Kescher entfernt. Grundstücke mit dichtem Bewuchs sind doppelt arbeitsaufwendig: Im Frühjahr und Sommer durch Blütenstaubeinträge und im Herbst durch vermehrtes Laub. Ein regelmäßiger und konsequenter Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern verhindert übermäßigen Nährstoffeintrag. Pflanzenpflege ist eine klassische Arbeit für die November- und Dezemberwochen. Je milder der Winter einsteigt, je länger hat der Pflanzenschnitt eine Aufschub-Chance. 

Die Wasserqualität und ihre möglichen Schwankungen werden durch Wasseranalysen (Anfang der Saison bei Inbetriebnahme, währen der Badesaison alle 4 Wochen, sowie vor dem Winter) überprüft und als Zeitreihen dokumentiert. Durch Wasserparameter-Monitoring kann frühzeitig korrigierend oder steuernd eingegriffen und der Gesamtaufwand der Pflege häufig geringer gehalten werden. 

Die Bildung von Algen ist gerade in biologisch gefilterten Teichen wie Schwimmteichen und Naturpools möglich und sogar erwünscht, denn die Algenbildung zeigt, dass das System der vollbiologischen Wasserreinigung (Bindung von überschüssigen Nährstoffen in Biomasse) funktioniert. Ein Indikator für die Wasserqualität ist die Intensität der Bildung von Algen. Algen gehören also dazu. Sie dürfen jedoch nicht Überhand nehmen. Vermehren sich Algen sprunghaft, suchen Sie nach den Ursachen! Trübungen (z. B. Grünfärbungen) des Wassers können auftreten. Dies ist durchaus normal und stellt kein Grund zur Sorge dar. 

Die Wasseranalysen werden vor Ort oder per Probenentnahme und Versand an Fachlabore durchgeführt. Insbesondere der wichtige Wasserparameter Gesamt-Phosphor kann nur in professionell ausgestatteten Laboren ermittelt werden. Sie erhalten eine Übersicht der Wasserwerte und im Idealfall einen Teichpflegeplan, der auf diesen Daten basiert. Der Teichmarkt bietet Produkte, die für den Einsatz an Schwimmteichen geeignet sind – mittlerweile mit Verzicht auf Kupfersulfat. Eine Wasseranalyse sollte in jedem Fall vor dem ersten Frost erfolgt sein. 

Die hochwertige Technik in Teichen benötigt einen besonderen Winterschutz. Bei Teichen, die ohne Technik filtern, fällt dieser Punkt der Jahresendpflege weg. Für Naturpools und Schwimmteiche der Kategorie III, IV und V ist dieser Pflegeschritt jedoch unerlässlich. Vom Technikschacht ausgehend startet Schritt für Schritt die Einwinterung der Technik.

Der Technikschacht ist wie ein Kontrollzentrum Anlage. Von hier aus erfolgt die Steuerung des. Hier sind die Umwälzpumpen installiert, die das Wasser gezielt dorthin leiten, wo es gebraucht wird: zum Filtern oder gereinigt zurück in den Wasserkreislauf. Über Kugelhähne kann jeder Kreislauf separat eingestellt werden. Die Pumpe des Naturpools muss ausgebaut und gereinigt werden. In einem frostsicheren Bereich überwintert sie in einem Behälter mit Wasser und wurde vorab mit einem Pumpenreiniger entkalkt. Trocken gelagerte Pumpen werden auf jeden Fall gut gereinigt, da verbleibende Schmutzpartikel den Winter über aushärten und die Wiederinbetriebnahme behindern. Skimmer und sonstige Hydraulikeinrichtungen müssen auf Frostbeständigkeit geprüft werden. Händler- und Partnersuche >>>

So machen Sie Ihre Teich-Technik winterfest

Pumpen: Pumpen ausbauen und frostfrei in einem mit Wasser gefüllten Behälter einwintern. Vor der Einlagerung die Pumpe mit Pumpenreiniger reinigen. 
UV-C Strahler:Wasser aus dem UV-Strahler ablassen. Rohre und Schläuche entleeren, Quarzglas ausbauen und säubern, Quarzglas frostfrei lagern. (UV-C Strahler nicht in Schwimmteichen und Naturpools vorsehen)
Oberflächen-Skimmer:Skimmer inklusive Schlauch und Teichpumpe entnehmen und frostfrei lagern. 
Einbauskimmer:Teich bis zur Unterkante der Einlaufkante ablassen, Rohre und Schläuche entleeren. 
Filteranlagen (gepumpt):Schläuche entleeren, Wasser aus der Filterkammer ablassen, Filtermaterial mit Teichwasser reinigen, Ablasshähne geöffnet lassen, Deckel verschließen. 
(Bei Schwerkraftversionen zusätzlich die Verbindung zum Teich schließen, Bodenablauf abriegeln)
Pumpenkammern:Mit Hilfe der Pumpe den Wasserspiegel im Teich ca. 20 Zentimeter ablassen, Kugelhähne schließen, Pumpe aus Verrohrung ausbauen, Pumpenkammer mit Dämmmaterial dämmen

Effektive Teichpflege mit den Clavis® Teichpflege Produkten

Frühjahr

Zur Unterstützung des Saisonstarts und für ein optimales Gesamtmilieu ist eine Grundbehandlung mit clavis®-stabil empfehlenswert. Für kontrolliertes Algenwachstum erfolgt die Phosphat-Bindung mit clavis® phosphat-X.

Sommer

Eine wirksame Algen-Kontrolle erzielen Sie mit clavis® Algen-X bei gleichzeitigem Auftreten von Schwebe- und/oder Fadenalgen. Für die Bekämpfung von Fadenalgen steht clavis® Fadenalgen-X zur Verfügung.

Herbst

Als Wintervorbereitung und zur Verbesserung der Wasserqualität dient die Phosphat-Bindung mit clavis® Phosphat-X. Stabilisierung der Wasserwerte mit clavis® stabil zur Verbesserung der Pufferkapazität vor der Winterpause.

Erfahren Sie mehr über die Anwendung von Clavis® Pflegeprodukten:

Clavis® Pflegetipps für das ganze Jahr

Wasseranalyse direkt vor Ort

Um die bestmögliche Wasserqualität zu erzielen, analysieren wir regelmäßig das Teichwasser vor Ort. Schon nach kurzer Zeit stehen die Ergebnisse fest und es können ggf. weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Schicken Sie uns gern Ihre Wasserproben.

Umweltschonende Wasserpflege

Die teichitekten sind Vorreiter in der Wasserpflege: Wir verwenden Wasserpflegeprodukte, die ohne Kupfersulfat auskommen. Wir nutzen umweltverträgliche Produkte mit dem Wirtstoff Monolinuron. Die Produkte sind auch für den Einsatz in Schwimmteichen geeignet.

Der Einfluss von Füllwasser und Regenwasser auf die Wasserqualität

Das Füllwasser im Gartenteich
Klares Wasser lässt sich über mehrere Wege nachweisen: Sie vertrauen auf Ihr Auge, Sie machen den Geruchstest oder Sie bestimmen regelmäßig die Wasserwerte. Verlassen Sie sich lieber auf die Wasseranalyse vom Profi, denn wenn Sie Ihren Teich riechen können oder unterhalb der Wasseroberfläche die Sicht abrupt aufhört, dann hat Ihr Teichwasser keine Qualität mehr. Dabei ist klares Wasser im Teich auch ohne Filtertechnik machbar. Hier ist das Know-how der Experten in Sachen Teichpflege gefragt.

Ein wichtiger Aspekt für die Stabilität des Wasserkreislaufs im Gartenteich ist die Qualität des Füllwassers. Qualitätsbestimmend sind der KH-Wert, die Gesamthärte, der pH-Wert, die Leitfähigkeit sowie Nitrit-, Nitrat-, Ammonium- und Phosphatwerte. Gutes Schwimmteichwasser etwa hat mehr als 6 Grad deutscher Härte (bei einem Wert über 15 wird Technik sensibel, Pumpen müssen häufiger gereinigt werden) und einen pH- Wert von 6,5. Mit jedem Eintrag neuer Wassermengen, dazu zählt auch Regenwasser, sind die Wasserwerte Schwankungen unterlegen. 

Regelmäßige Wasserproben sind darum wichtig, um unerwünschte Nebenwirkungen abzuwehren, die sich aus einem neuen Mischverhältnis der Wassermengen entwickeln können. Eine Beobachtung der biologischen Prozesse im Teich ersetzt nicht die Füllwasseranalyse. Nur sie gibt genauen Aufschluss über die tatsächlichen Wasserwerte und den sich daraus ergebenden Maßnahmen. Der Einbau eines Wasserzählers ist ein guter Weg, um je nach Wasserwerten und Wassermenge die Wasserwerte gezielt mit Pflegeprodukten stabilisieren zu können. Teichbesitzer können ihr Teichwasser nach Starkregen oder Dauerregen selbst auf Wasserhärte, pH-Werte und Phosphatwerte prüfenein und mit Hilfe von Laborergebnissen notwendige Schritte überdenken.

Regen verändert das Teichwasser
Regenwasser hat Einfluss auf das Füllwasser, aber auch bei der Nutzung von Wasser aus der örtlichen Wasserversorgung kann es zu Schwankungen der Wasserwerte kommen, da zum Beispiel Rohrreinigungsspülungen und Konservierungsspülungen zu erhöhten Phos- phatwerten im Wasser führen. Regenfälle führen nach und nach zu einer natürlichen Befüllung des Naturpools aber auch zu einem vermehrten Eintrag von weichem Regenwasser. Die Folge ist eine natürliche Verdünnung des Wasser-Härtegrades, denn Regenwasser hat einen Härtegrad von nahe Null. Die Verdünnung und ein damit instabiler pH-Wert bewirken ein immer stärker schwankendes Gesamtmilieu mit Auswirkungen auf die Mikrobiologie. Diese gerät unter Stress und kann immer weniger ihre eigentliche Aufgabe erfüllen, nämlich Nährstoffe abbauen. Starkregenereignisse beschleunigen diesen Prozess an regenreichen Tagen schnell um das Zehnfache. 

Schon beim Bau eines Teiches ist der spätere Teichbesitzer gut beraten, groß dimensionierte Überläufe vorzusehen. Überläufe stellen sicher, dass das weichere Regenwasser vorerst an der Oberfläche bleibt, sich nicht sofort mit dem Teichwasser mischt und über Notüberläufe weglaufen kann. Sie helfen, die gewünschte Härte im Teich zu halten und Anstauungen des Wassers bis in die Uferzonen hinein mit daraus resultierenden möglichen Nährstoffausspülun- gen zu vermeiden. Sie umgehen darüber hinaus, dass überlaufendes Wasser in die Pflanzzone spült. Das Überlaufen des Naturpools und das Zurückziehen des Wassers führen Nährstoffe aus der Pflanzzone direkt in das Teichwasser und dort zu einem Nährstoffüberangebot. 

Eine funktionierende Kapillarsperre hat für den Teich eine große Bedeutung. Sie gehört beim Bau eines Teiches in die sorgfältige Planung des Unterbaus und der Abdichtung. Kapillarsperren dienen nicht nur der optischen Abgrenzung und zur Vorbeugung gegen Wasserverluste, sondern bilden auch einen wirksamen Schutz vor Oberflächenwassereintrag. Die Norm: mindestens 10 Zentimetern Abschlusshöhe.

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