teichitekten Teich-Blog Wasser bewegt

Wasser bewegt

Wasser zieht uns einfach in seinen Bann:
Aber um dem Geheimnis vom Wasser auf die Spur zu kommen, bedarf es mehr als es in seine Bestandteile aus Wasserstoff und Sauerstoff aufzuteilen.

Der menschliche Körper besteht zu über 70 % aus Wasser. Kein Wunder also, dass wir von innen heraus eine gewisse Sympathie für das nasse Element hegen und es uns unser ganzes Leben lang begleitet. Der griechische Philosoph Thales von Milet (um 624 – 547 v. Chr.) wusste schon vor der Zeitenwende zu berichten: Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.

Nicht nur im antiken Griechenland, auch hierzulande war Wasser stets ein echter „Publikumsmagnet“. Insbesondere Quellen und Flüsse haben es unseren Altvorderen angetan: So wurden an solchen kultischen Orten nicht selten Opfergaben und andere Fundgegenstände aufgespürt, die in früheren Epochen, zum Beispiel durch die Kelten, dort hinterlassen wurden.

Wasser ist in uns, Wasser begleitet uns durch die Geschichte: So verwundert es auch nicht, dass auch heute noch eine große Faszination auf uns überspringt, wenn wir auf Wasser treffen. Haben Sie schon einmal kleine Kinder beobachtet, wenn sie beim samstäglichen Einkauf in der Fußgängerzone ein sprudelndes Wasserspiel ausmachen?! Wache Elternaugen können davon so manches Liedchen singen, wenn die Kleinen beim Spielen an Wasserflächen beobachtet werden müssen.

Diese Faszination, die uns im Kindesalter so manch spannenden Tag voller Abenteuer bescherte, lebt auch in der Welt der Erwachsenen fort und spiegelt sich in der Gartengestaltung wider.

Es muss nicht das große Formalgewässer oder der badeseegroße Schwimmteich sein: Bewegtes Wasser im Kleinformat reicht meistens schon aus, um unseren in uns steckenden Urtrieb nach Wasser zu befriedigen.

Die Nachfragen nach eben solchen Lösungen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Projekte wie Bachläufe, Wasserfälle, Wasserspiele und Kaskaden haben sich in unserem Tagesgeschäft etabliert. Sie können sich auch ohne größeren Aufwand, wie Baggerarbeiten, harmonisch in die bestehende Gartengestaltung integrieren lassen. Die Auswahl der passenden Materialien sollte stimmig sein. Maßgebend ist vor allem die bestehende Gartengestaltung: So sollten Steine, Kiese oder Splitte dem Gartenstil entsprechen. Weißer Carrara-Marmor wird sich in einem Cottage Garten eher weniger integrieren lassen, als verwitterter Sandstein oder Materialien, die diesen ländlichen Gartencharakter unterstreichen. Einem natürlichen Garten stehen natürliche Formen besser als streng formale. So sollten Bachläufe optisch mäandrieren, dabei können auch trockene Bachlaufbereiche geschaffen werden, die durch Kiese und Splitte in den Garten „skizziert“ – und nicht mit Wasser betrieben werden.

Der formale Garten verlangt ebenso formale und geradlinige Formen. Betonbecken als Wasserachse sind hervorragend geeignet. Bestückt mit filigranen Wasserkaskaden oder einer Wassereinspeisung, zum Beispiel durch puristische Metallrohre, schmeicheln sie dem betrachtenden Auge des Liebhabers dieses Klassikers der Gartengestaltung, übrigens schon seit dem Barock.

Mögen die Wasserbilder auch noch so klein sein, gilt es doch einige Spielregeln zu beachten, möchten Besitzer und Betrachter auch nach Jahren noch voll Freude vom „Quell im Garten“ sprechen.

All diese Wasserspiele haben in der Regel ein Wasserreservoir, einen geschlossenen Wasserkreislauf und eine Pumpe zur Wasserbewegung gemeinsam. Setzen Sie bei Pumpen auf die Qualität deutscher Produzenten wie Messner. Hier sind in Sachen Haltbarkeit, Energieeffizienz und natürlich auch beim Preis eigentlich keine negativen Überraschungen zu erwarten. Insbesondere Bachläufe haben so einige Parallelen zu normalen Gartenteichen.

So ist es auch hier wichtig, dass eine funktionierende Kapillar sperre verbaut wurde. Auch der Eintrag von Oberflächenwasser ist unbedingt zu vermeiden, da ansonsten organische Substanzen und Dünger (Nährstoffe) dem Wasserkreislauf zugeführt werden und so ideale Nährbedinungen für Algen bieten. Beim Bau aller Wasseranlagen sollte eine Wasserwaage kein Fremdwort sein. Wasser geht den Weg des geringsten Widerstandes. Die Topographie des Geländes ist bei der Bestimmung der Flussrichtung sehr wichtig. Insbesondere Staustufen im Bachlauf, Wasserfälle und andere „Fließhindernisse“ müssen exakt ausnivelliert werden. Deutlich wird dieser Umstand im formalen Garten: Für den Betrachter ist eine optische Oberflächenspannung des Wassers in einem Betonbecken besonders reizvoll. Stehen hier Seitenränder ungleichmäßig hoch ab, wird diese Stimmung nicht erzielt und das ganze Bauwerk wirkt seltsam, irgendwie verpfuscht.

Wie auch immer der Weg zum kleinen Quell im eigenen Garten aussieht, die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig und bieten dem Gartengestalter tolle und kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Auch wenn Sie noch nicht Wassergartenbesitzer sind, mit etwas Geschick können Sie schon bei einem der ersten Grillabende an einem warmen Frühlingstag der Faszination Wasser erliegen.

Kontakt

Telefon: +49.4131.83090-0
Telefax: +49.4131.83090-59
E-Mail: kontakt@teichitekten.de

Anschrift

teichitekten GmbH & Co.KG
Dorfstraße 174
21365 Adendorf/OT Erbstorf

Newsletter

Bleiben Sie immer informiert!

Jetzt anmelden

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen