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Wasser an der Terrasse

Wasser als Gestaltungsmittel, nicht als Gartenmittelpunkt. Ein Fixpunkt für das Auge mit ästhetischem Anspruch.

Wassergärten überzeugen mit verschiedenen Facetten. Oft sind es die kleinen Details, die das Projekt im Garten zu einer individuellen Anlage machen, wie zum Beispiel in einem Wassergarten in Bayern. Hier entstand ein formelles Becken mit Überläufen an den Terrassenflächen. „Hochwertiges Material und eine gelungene Integration der Wasserelemente im vorhan­denen Gartenbereich waren wichtige Wünsche unseres Kunden bei der Ausgestaltung des Wassergartens“, so Lutz Müller, Geschäftsführer des Garten- und Landschaftsbau-betriebes Die Fränkische Toskana – Ihre Gartengestalter GmbH. Nach intensiven Gesprächen mit seinen Kunden nahm die Idee Form an und ist heute Beispiel für gelungene Gartengestaltung.

Formelle Gewässer stellen einen hohen Anspruch an die Bauausführung, um lange Jahre Freude an einem Becken mit klarem Wasser zu haben. So war es auch nicht über­raschend, dass die Besitzer des neuen Wassergartens die Vorgabe aussprachen: „Bitte sauberes Wasser ohne Chemie und mit einem überschaubaren Pflegeaufwand.“

Formaler Bau

Eine gemauerte Beckenkonstruktion bietet Raum für knapp fünf Kubikmeter Wasservolumen. Das formelle Becken mit einer Größe von rund fünf Metern Länge und eineinhalb Metern Breite dominiert den Garten nicht, sondern begleitet den großzügigen Terrassen­bereich. Das Becken wurde mit einer 1,0 mm EPDM Folie zur Abdichtung ausgelegt.

Zwei Zonen und Ebenen

Das Formalbecken ist gestalterisch ein Becken mit zwei Zonen und zwei Ebenen. Die verwendete Technik und die Art der Bauumsetzung sorgen für ein eindrucksvolles „Nebenprodukt“ - zwei Schwallbilder. Als Filterlösung entschied sich Lutz Müller für ein besonderes Hydraulik-Konzept. Wasser strömt über Ansaugrohre aus dem unteren Becken mit Hilfe einer Pumpe in das obere Becken. Die in das Substrat horizontal ein­gebetteten Ansaugrohre ermöglichen dort eine gezielte Ansaugung. Über zwei Einströmdüsen fin­det der Rücklauf des Wassers in das untere Becken statt. Die Einströmdüsen dienen dem gezielten und gleichmäßigen Durchströmen und garantieren gute Wasserqualitäten.


DER WASSERGARTEN IN KÜRZE

Baujahr: 2015
Oberfläche: 5,5 Meter x 1,5 Meter
Volumen: 5,25 m3
Maximale Tiefe: 0,95 Meter
Technik & Ausstattung: Messner eco-Tec2 plus 15.000, 3 clavis Ansaugrohre horizontal 1 m Überlaufrinne aus Muschelkalkstein, Filter clavis Naturpool- u. Schwimm-teichsubstrat 2,0 to
Reinigungsprinzip: Entnahme über clavis Ansaugrohre aus unterem Becken mit Pumpe, Einströmung in oberes Becken über zwei Einströmdüsen, Rücklauf in unteres Becken über zwei Schwallschilder clavis Teichsubstrat 8-22 mm

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Badespaß gegen den Strom

Moderne trifft auf Technik und wahrt trotzdem den Anspruch auf völlige Natürlichkeit. Ein gelungenes Beispiel für einen Naturpool auf höchstem Niveau.

Herwig Sölter hat einen großen Erfahrungsschatz bei der Umsetzung von Wassergartenprojekten. „Natürliches Wasser ohne Einsatz von Chlor wünschen sich unsere Kunden im ersten Schritt“, beschreibt der Garten- und Landschaftsbauer aus Schwäbisch-Hall. „Darüber hinaus ist ein klarer, geradliniger Bau Beckengröße von rund zehn Metern Länge und fünf Metern Breite ist Badespaß garantiert, da außerdem eine Gegenstromanlage das Schwimm-erlebnis perfektioniert.

Hoher Technikanspruch

Bei der Beckenkonstruktion wählte Herwig Sölter eine Bauweise mit Beton und Schalsteinen. Darüber wurde eine hellblaue PVC Folie aufgebracht, die den Poolcharakter ganz natürlich unterstützt. Der Naturpool nach FLL-Richtlinie Typ 5 hat einen hohen Technisierungsgrad und baut auf einen besonderen Intensivfilter.

Der innovative Filter, der deutschlandweit exklusiv durch die teichitekten vertrieben wird, ist in modularer Bauweise für Anlagen mit einem Fassungsvermögen von 60.000 Litern ausgelegt

„Die Hydraulik-Lösung hat uns überzeugt, denn sie funk­tioniert mit einem einfachen Prinzip“, erklärt Sölter den Filter. „Oberflächenwasser läuft durch den selbst entworfenen Edelstahlüberlauf aus der Badezone ab und strömt gleichmäßig in den Substratkörper ein, katalysiert die dortigen Aufbereitungspro­zesse durch Luftzufuhr und führt anschließend das gereinigte Wasser über Einströmdüsen zurück in die Badezone.“ Der Clou des Naturpools: die modulare Bauweise des Filters lässt es zu, dass der Aufbereitungsbereich, der Substratkörper, unter der Randbebauung verschwindet. Das ermöglicht einen größtmöglichen Badebereich bei begrenzter Gartenfläche.

Der Wassergarten hat nun die zweite Saison hinter sich und erfüllt den Wunsch seiner Besitzer nach Moderne und Natürlichkeit.


DER WASSERGARTEN IN KÜRZE

Baujahr: 2014-2015
Oberfläche: 9,5 Meter x 4,5 Meter
Volumen: 77 cbm
Maximale Tiefe: 1,80 Meter
Technik & Ausstattung: clavis exite Mini 60.000 Liter, Nehmo Reinigungsroboter, BADU Jet Smart Gegenstromanlage
Reinigungsprinzip: Das Wasser wird über einen Edelstahl­überlauf in das Filterbecken geleitet und durchströmt die Filterpatronen des Intensivfilters. Von hier aus wird es über Einströmdüsen zurück in den Naturpool geleitet.


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Koi & Co aus jeder Perspektive

Die pure Freude am Koi soll im Mittelpunkt stehen, Wartungs- und Pflegeaufwand dürfen nur Randnotizen sein – eine edle Anlage im Herzen von Sachsen.

Koi sind mehr als nur ein Hobby, Koi sind Leidenschaft. So auch beim Kunden von Enrico Barth vom Aqua Paradies Mehltheuer. „Seit mehr als zehn Jahren hat unser Kunde einen in Eigen­regie gebauten Koiteich. Nun reifte der Wunsch, nach einer professionell angelegten Anlage mit einem geringen Pflegeaufwand“, fasst Enrico Barth das Projekt zusammen.

Für anspruchsvolle Karpfen

Den Neubau realisierte die Fachfirma 2015. Ein rund zehn Meter langes und drei Meter breites, gemauertes Becken ist nun Heimat einer feinen Koigruppe. Die Tiefe von 1,35 Metern entspricht dem Anspruch des Karpfens in dieser Tiefe seine Winterruhe zu verbringen.

Die Abdichtung des Beckens wurde mit Firestone EPDM Folie 1,1 mm Faltenarm verlegt. „Der Filter der Wahl für diesen Koiteich ist ein wartungsarmer Trommelfilter“, so der Teichbauer und erklärt das Filterprinzip: „Das zu reinigende Wasser wird durch einen seitlich eingemauerten Savio Skimmerfilter und ein horizontal liegendes Ansaugrohr DN100 unter dem Substrat in den Trommelfilter geleitet.

Pumpen für Sommer und Winter

Im Ausgang wird das gereinigte Wasser durch eine 75 Watt Edelstahl UV-C-Röhre über den Einsatz einer Messner eco-Tec2 20.000 Pumpe und einer Messner eco Tec2 16.000 Pumpe zurück in den Koi­teich gepumpt.“ Die zwei Pumpen laufen im Som­merbetrieb gemeinsam, im Winterbetrieb geht die 20.000er Pumpe vom Netz und die 16.000er Pumpe betreibt die Anlage allein.

Wichtig für die Haltung der anspruchsvollen Koi: Der gesamte Teichboden ist mit Bodensubstrat in einer Stärke von drei Zentimetern belegt, um eine Verschlammung zu vermeiden. In der Mitte des Teiches befinden sich zwei Membranteller-ausströmer, die für den Gasaustausch sorgen. „Die Wasserqualität ist für die Haltung der Koi entscheidend“, so Barth. „Darum überprüft der Besitzer der Anlage die Wasserwerte selbst alle 14 Tage und gewährleistet, dass der KH-Wert bei 8 und der GH-Wert bei 12 liegt.“ Die Gestaltung des Koiteichrandes und der umliegenden Bepflan­zung wurde bewusst sehr geradlinig und dezent gewählt. So kommen die Prachtfische aus jeder Perspektive voll zur Geltung. Vier LED-Einbaus­trahler sorgen auch nach Anbruch der Dunkelheit für besondere Wirkung.


DER WASSERGARTEN IN KÜRZE

Baujahr: 2015
Oberfläche: 10,20 Meter x 3,0 Meter
Volumen: 33.000 Liter
Maximale Tiefe: 1,35 Meter
Technik & Ausstattung: Messner eco-Tec2 16.000, Messner eco-Tec2 20.000, Savio Skimmerfilter, Trommelfilter, Messner 75 Watt Edelstahl UV-C-Röhre, Firestone EPDM 1,1 mm, LED Einbaustrahler
Reinigungsprinzip: Teichwasser wir durch einen Savio Skimmerfilter und ein horizontal liegendes Ansaugrohr DN100 unter dem Substrat in den Trommelfilter geleitet. Im Ausgang wird das gereinigte Wasser durch eine 75 Watt Edelstahl UV-C-Röhre mit Hilfe einer Pumpe zurück in den Koiteich gepumpt.
Betriebskosten/ Jahr: 1104,00 €


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Wasserachse

Formale Wasserflächen sind die Trendsetter im Formalen Garten. In Form gebrachte Wasserwege, Kanäle und Achsen sind schon lange wesentlicher Bestandteil der Gartenkultur.

Eben diese Elemente finden sich vermehrt in deutschen Hausgärten wieder. Wasserachsen aus Beton, Edel- oder Cortenstahl oder aus Folie (EPDM) teilen Gartenräume, spiegeln in ihrer Oberfläche da Haus oder Bäume wieder und erzeugen im wahrsten Sinne des Wortes Spannung. Die Wasserflächen sind so gerade ausgerichtet, dass der Wasserspiegel sich exakt an der Oberkannte des Beckens orientiert und ein wenig an Oberflächenspannung erinnert.
Sind solche Elemente beleuchtet oder schießen Fontänen aus ihnen hervor, kann man sich im eigenen Garten wie ein barocker König fühlen.

Wenn auch aus eher kulturellen- und gesellschaftlichen Gründen, haben bereits Römer, Khmer, orientalische und europäische Herrscher des Mittelalters und der frühen Neuzeit Wasser in Form gebracht. Insbesondere während des Barocks des ausgehenden 17. Jahrhunderts und des 18. Jahrhunderts wurde der formelle Stil mit Einbindung von Wasserachsen und Fontänen populär. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

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Schwimmteichbau - historische Herausforderung

Jeder Schwimmteich ist so individuell wie seine Besitzer.
Wenn ein Schwimmteich harmonisch an einenüber 300-jährigen Hof angegliedert werden soll, ist es wichtig, nicht die planerische Übersicht zu verlieren. Grund genug für Stefan Plomer, teichitekt aus Landshut, in die Luft zu gehen.

„So machen wir es“, sagt der Bauherr entschlossen und lässt seine Hand demonstrativ auf den Tisch fallen. Soeben hat ihm Stefan Plomer den finalen Entwurf des zukünftigen Schwimmteiches präsentiert und damit ins Schwarze getroffen.

Der Entscheidung voraus ging eine ganz besondere Planungsphase. Der Standort des neuen Teiches war ein Ort in Niederbayern. Genauer gesagt ein Hof, der eine über 300-jährige Geschichte aufweist. Dieser prägende Umstand sollte sich auch im Schwimmteich wiederfinden und ihn nicht wie einen Fremdkörper wirken lassen. Ein Teich, der die dort lebenden Generationen verbindet, also auch seniorengerecht ist. Der sein Aussehen an den regionalen und historischen Gegebenheiten anpasst, wodurch der Auswahl geeigneter Baustoffe eine besondere Bedeutung zukam.

Der Hof ist ein sogenannter Vierseithof. Es handelt sich um einen von vier Seiten umschlossenen Wirtschaftshof. Eines der vier umschließenden Gebäude sollte der Schwimmteich ersetzen, da hier bereits seit Jahrzehnten eine Lücke war.
Die Größe des Teiches ist, auch um die Lücke im passenden Größenverhältnis zu schließen, durchaus imposant. So wurde 350 m³ Erde ausgehoben und eine Höhendifferenz von 2,20 Meter abgefangen. Die Schwimmfläche beträgt nun 5 x 15,50 Meter. Die Tiefe ist mit 2,20 Metern durchaus auch für Kopfsprünge geeignet.

Das teichitekten RTF 150.000 Filtersystem sorgt für klare Sicht im Teich, denn „nichts ist schlimmer als am Ende in trübem Wasserbaden zu müssen“, so der Fachmann aus Landshut. Damit sich der Teich harmonisch in die gesamte Hofanlage integriert, wurden 650 Stauden und Gräser als Randbepflanzung sowie 150 Wasserpflanzen und 4 Solitärbäume zur Raumbildung, eingesetzt.

Am Ende blicken die Bauherren voller Stolz auf ihren neuen Schwimmteich. Nicht nur weil ihnen der Teich so sehr gefällt, sondern auch, weil die lange Hofgeschichte um ein Kapitel reicher ist.

„Damit auch die Senioren des Hauses ohne Probleme einsteigen können, haben wir eine zweite Ebene mit einer Tiefe von nur 1,40 Metern und separater Einstiegsleiter geschaffen“, berichtet Plomer über Nutzungsbesonderheiten.

Damit die 160m³ Füllwasser in der Hanglage an Ort und Stelle bleiben, wurde der Höhenunterschied mit Quadern und Mauersteinen aus Muschelkalk gestaltet. Das Holzdeck aus Thermokiefer ist besonders stabil und resistent gegenüber Fäulnis. Die Hölzer werden bei ca. 170°C – 250°C unter Sauerstoffarmut für 24 – 48 Stunden erhitzt. Dadurch werden die Eigenschaften für die Nutzung im Außenbereich deutlich verbessert.



Stefan Plomer Weiterlesen...

Der Kurzurlaubgarten

Kurzurlaub nach Feierabend

Es gibt Gartenbesitzer, die es lieben im Garten zu sein. Zu schaffen und zu arbeiten und mir ihren Händen das Bild ihres Gartens aktiv zu formen. Und es gibt Gartenbesitzer, die all das auch gerne machen würden, es aber zeitlich einfach nicht schaffen. Familie und Beruf gehen vor und lassen nur wenig Freiraum für andere Aktivitäten. Aber müssen diese Passivgärtner auf ihre grüne Oase verzichten? Nein, sie muss nur anders gestaltet sein.

Die Anforderungen seines Auftraggebers waren Alexander Deister, teichitekt aus Grünstadt, sofort klar: Ein schöner Garten, ein toller Teich und das alles bitte möglichst pflegeleicht. Der findige Experte von Deister Gartencreativ vertiefte sich umgehend in die Planung. Herzstück des neuen Gartens sollte ein 4 x 8 Meter großer Schwimmteich mit Sonnendeck sein. Als technischen Lösungsansatz wählte Deister das TECO Mini System von teichitekten/teich & Co., dass eine sehr platzsparende und effiziente Bauweise ermöglicht aber wartungsarm für den Betreiber ist.

Über eine Skimmerklappe läuft das Wasser aus dem Schwimmbereich in den Filterteich. Dieser wurde geschickt unter einem Holzdeck aus sibirischer Lärche versteckt, so dass der Betrachter lediglich die nutzbare Wasserfläche erkennt. Die Holzart des Holzdecks hat sich am Teich durchaus bewährt. Sie ist sehr robust und scheint auch mit Wassernähe keine Probleme zu haben. Im Filterteich befinden sich die TECO Filterrohre in einem, basierend auf einer Füllwasseranalyse optimierten, aquiva Schwimmteichsubstrat.

Zusätzliche Sauerstoffleitungen verbessern die Filterleistungen der Mikroorganismen, die sich über diese Extraportion CO2 in Form vom klarem Wasser bedanken.

Eine Rückspülleitung ermöglicht einfache und schnelle Wartungsarbeiten im Herbst, wenn das Substrat mittels Schlammsauger von Sedimenten befreit wird. Das gereinigte Wasser wird über Einströmdüsen in den Teich zurückgeführt. Auf Wunsch kann auch noch ein kleiner Wasserfall (Edelstahlschütte) betrieben werden.

Optisch sehr schön gelöst ist der Teichrand. Hierzu verwendete Deister sehr hochwertige, formale Granitplatten, die den architektonischen Ansatz der Beckens gekonnt unterstreichen. Alles in einem ein hocheffizientes und sehr wartungsarmes Schwimmteichsystem, dass den Bauherren deutlich mehr Freizeitspaß im Garten verschafft.

Neben diesem neuen Herzstück des Gartens wurde eine organische Rasenform, auf zwei Ebenen angelegt, um das starke Gefälle im Garten einzufangen. Dazu verwendete das Team von Deister ca. 30 Tonnen Andesith-Findlinge, um die Böschung abzufangen. Natürlich durfte auch der Rasen der Idee der Arbeitsminderung nicht nachstehen:

Deister installierten eine regelbare Beregnungsanlage, die den Bauherren auch an heißen Tagen jederzeit mit nicht weniger als 15 Versenkregnern beim Wässern unterstützen.

Ob noch ein automatischer Rasenmäher angeschafft wird, darüber ist sich die Bauherrenfamilie noch uneins. Ein bisschen Gartenarbeit darf ja doch sein.


Eckdaten

Baujahr: 2015
Oberfläche: 32m2
Volumen: ca. 64.000 Liter
Max. Tiefe: 2,00 Meter
Technik & Ausstattung: Folienbecken mit schwarzer EPDM Folie. Teichitekten/Teich & Co. TECO Mini 80.000. Pumpe: Messner eco-Tec2 16.000, teich-i-tekten Belüftungs-Set 60
Reinigungsprinzip: Das Wasser wird über eine Skimmerklappe in den Filterteich geleitet und dort mittels Schwimmteichsubstrat und TECO Filter gereinigt und aufbereitet. Zusätzliche Sauerstoffzuführung optimiert diesen Vorgang. Rückspülleitungen ermöglichen eine einfache Wartung. Das Wasser wird über Einströmdüsen wieder in den Schwimmbereich gepumpt.
Betriebskosten/ Jahr: ca. 28 €/Monat im Jahresdurchschnitt, das entspricht 0,45 €/m3 Teichvolumen, zzgl. Kompressor, (Basis 9 Monate Laufzeit, 28 Cent/kwh)


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Wasser bewegt

Wasser zieht uns einfach in seinen Bann:
Aber um dem Geheimnis vom Wasser auf die Spur zu kommen, bedarf es mehr als es in seine Bestandteile aus Wasserstoff und Sauerstoff aufzuteilen.

Der menschliche Körper besteht zu über 70 % aus Wasser. Kein Wunder also, dass wir von innen heraus eine gewisse Sympathie für das nasse Element hegen und es uns unser ganzes Leben lang begleitet. Der griechische Philosoph Thales von Milet (um 624 – 547 v. Chr.) wusste schon vor der Zeitenwende zu berichten: Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.

Nicht nur im antiken Griechenland, auch hierzulande war Wasser stets ein echter „Publikumsmagnet“. Insbesondere Quellen und Flüsse haben es unseren Altvorderen angetan: So wurden an solchen kultischen Orten nicht selten Opfergaben und andere Fundgegenstände aufgespürt, die in früheren Epochen, zum Beispiel durch die Kelten, dort hinterlassen wurden.

Wasser ist in uns, Wasser begleitet uns durch die Geschichte: So verwundert es auch nicht, dass auch heute noch eine große Faszination auf uns überspringt, wenn wir auf Wasser treffen. Haben Sie schon einmal kleine Kinder beobachtet, wenn sie beim samstäglichen Einkauf in der Fußgängerzone ein sprudelndes Wasserspiel ausmachen?! Wache Elternaugen können davon so manches Liedchen singen, wenn die Kleinen beim Spielen an Wasserflächen beobachtet werden müssen.

Diese Faszination, die uns im Kindesalter so manch spannenden Tag voller Abenteuer bescherte, lebt auch in der Welt der Erwachsenen fort und spiegelt sich in der Gartengestaltung wider.

Es muss nicht das große Formalgewässer oder der badeseegroße Schwimmteich sein: Bewegtes Wasser im Kleinformat reicht meistens schon aus, um unseren in uns steckenden Urtrieb nach Wasser zu befriedigen.

Die Nachfragen nach eben solchen Lösungen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Projekte wie Bachläufe, Wasserfälle, Wasserspiele und Kaskaden haben sich in unserem Tagesgeschäft etabliert. Sie können sich auch ohne größeren Aufwand, wie Baggerarbeiten, harmonisch in die bestehende Gartengestaltung integrieren lassen. Die Auswahl der passenden Materialien sollte stimmig sein. Maßgebend ist vor allem die bestehende Gartengestaltung: So sollten Steine, Kiese oder Splitte dem Gartenstil entsprechen. Weißer Carrara-Marmor wird sich in einem Cottage Garten eher weniger integrieren lassen, als verwitterter Sandstein oder Materialien, die diesen ländlichen Gartencharakter unterstreichen. Einem natürlichen Garten stehen natürliche Formen besser als streng formale. So sollten Bachläufe optisch mäandrieren, dabei können auch trockene Bachlaufbereiche geschaffen werden, die durch Kiese und Splitte in den Garten „skizziert“ – und nicht mit Wasser betrieben werden.

Der formale Garten verlangt ebenso formale und geradlinige Formen. Betonbecken als Wasserachse sind hervorragend geeignet. Bestückt mit filigranen Wasserkaskaden oder einer Wassereinspeisung, zum Beispiel durch puristische Metallrohre, schmeicheln sie dem betrachtenden Auge des Liebhabers dieses Klassikers der Gartengestaltung, übrigens schon seit dem Barock.

Mögen die Wasserbilder auch noch so klein sein, gilt es doch einige Spielregeln zu beachten, möchten Besitzer und Betrachter auch nach Jahren noch voll Freude vom „Quell im Garten“ sprechen.

All diese Wasserspiele haben in der Regel ein Wasserreservoir, einen geschlossenen Wasserkreislauf und eine Pumpe zur Wasserbewegung gemeinsam. Setzen Sie bei Pumpen auf die Qualität deutscher Produzenten wie Messner. Hier sind in Sachen Haltbarkeit, Energieeffizienz und natürlich auch beim Preis eigentlich keine negativen Überraschungen zu erwarten. Insbesondere Bachläufe haben so einige Parallelen zu normalen Gartenteichen.

So ist es auch hier wichtig, dass eine funktionierende Kapillar sperre verbaut wurde. Auch der Eintrag von Oberflächenwasser ist unbedingt zu vermeiden, da ansonsten organische Substanzen und Dünger (Nährstoffe) dem Wasserkreislauf zugeführt werden und so ideale Nährbedinungen für Algen bieten. Beim Bau aller Wasseranlagen sollte eine Wasserwaage kein Fremdwort sein. Wasser geht den Weg des geringsten Widerstandes. Die Topographie des Geländes ist bei der Bestimmung der Flussrichtung sehr wichtig. Insbesondere Staustufen im Bachlauf, Wasserfälle und andere „Fließhindernisse“ müssen exakt ausnivelliert werden. Deutlich wird dieser Umstand im formalen Garten: Für den Betrachter ist eine optische Oberflächenspannung des Wassers in einem Betonbecken besonders reizvoll. Stehen hier Seitenränder ungleichmäßig hoch ab, wird diese Stimmung nicht erzielt und das ganze Bauwerk wirkt seltsam, irgendwie verpfuscht.

Wie auch immer der Weg zum kleinen Quell im eigenen Garten aussieht, die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig und bieten dem Gartengestalter tolle und kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Auch wenn Sie noch nicht Wassergartenbesitzer sind, mit etwas Geschick können Sie schon bei einem der ersten Grillabende an einem warmen Frühlingstag der Faszination Wasser erliegen.

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Kontakt

Telefon: +49.4131.83090-0
Telefax: +49.4131.83090-59
E-Mail: kontakt@teichitekten.de

Anschrift

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Dorfstraße 174
21365 Adendorf/OT Erbstorf

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